MARKTGEMEINDE GUTENBRUNN




Ulrichschlags Geschichte



Das Dorf Ulrichschlag, erstmals 1276 als Ulreichslage erwähnt, gehörte zum Gute Ochsenstrauß, das die Zelkinger vom Stift Melk zum Lehen hatten. 1578 wurde es an die Herrschaft Pöggstall (Besitzer Rogendorfer) verkauft und ging 1780 an die Herrschaft Gutenbrunn (Graf Weber, Edler von Fürnberg) über.

Im Zuge der Gemeinderegulierung 1970 wurde die Gemeinde Ulrichschlag, bestehend aus den Dörfern Ulrichschlag, Loitzenreith, Poggschlag und Thumling, aufgelöst. Nachdem das Dorf Ulrichschlag geschlossen für die Eingemeindung nach Gutenbrunn eintrat und diese schließlich auch erreichte, kamen die übrigen Dörfer zur Gemeinde Martinsberg.

Ulrichschlag ist in seiner Form typisch für die Dörfer am Ostrand des Weinsbergerwaldes: es ist ein Straßendorf mit einer angerartigen Erweiterung. Im Ortskern befindet sich die Kapelle und ein Feuerteich.
Quelle:
Chronik der Marktgemeinde Gutenbrunn
von Alois Handler,
Druckerei Verlag J. Sandler, 3671 Marbach an der Donau
ohne Jahresangabe

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Ulrichschlag