Homa­jon Sefat

Homajon Sefat

Kaba­rett

Sa., 07. Novem­ber ’26

19:30

Tru­cker­haus

Roman­tik

Kaba­rett – Homa­jon Sefat bas­telt an einem Come­back. Die­ses Mal macht ihm die Depres­si­on kei­nen Strich durch die Rech­nung. Er hat sich mit sei­ner – oft rat­lo­sen – Lie­be zum Leben vom schwar­zen Hund eman­zi­piert. Ihn wäh­rend des Schrei­bens gestrei­chelt aber gestri­chen, als Zuga­be zurück­ge­holt und mit einer Mör­der­poin­te gar­niert. Also eh kein ech­ter Kri­mi, son­dern mehr Fake-Crime-Podcast.

Das Oszil­lie­ren zwi­schen den Zwie­bel­schich­ten der Erzäh­lung mün­det oft in einem Gag­feu­er­werk zur Lage der Nati­on, manch­mal in sati­ri­schen Lie­dern, sel­ten in poli­ti­schen Fisch­wit­zen und nie in einer Tanz­num­mer. Das war gelo­gen, es wird am Ende getanzt, aber nur wenn der Spie­gel schlie­ren­frei ist. Ein Spie­gel, den er ger­ne der Gesell­schaft vor­hal­ten möch­te, wäre die­ser nicht so sper­rig und sei­ne Arme zu schwach. Viel lie­ber blickt Homa­jon selbst hin­ein und ergötzt sich an sei­ner Eitel­keit. Wor­in er doch eine gewis­se Roman­tik ent­deckt, die er mit allen tei­len möch­te: »Rezi­tiert Ril­ke und kauft Schnitt­blu­men trotz der stei­gen­den Inflation«.
Auch die­se Emp­feh­lung ist zu meis­tern, indem man dar­an schei­tert. Homa­jon ist näm­lich auch nur ein Mensch, ein Homa­jon-Sapi­ens und des­we­gen oft einsam.

Selbst in sei­ner gelieb­ten Lili­put­bahn, in der er die Welt bereist.
Eine roman­ti­sche Komö­die, die Hoff­nung ver­sprüht. Und alles wird gut. Ver­spro­chen. … oder etwa nicht? Cliff­han­ger! So erzeugt man näm­lich Spannung!

Über­zeu­gen Sie sich selbst.