Music in The Woods: Nach­wuchs­ta­len­te im Rampenlicht

Bereits zum drit­ten Mal brach­te das Medi­en­mu­sik-Camp „Music in The Woods“ jun­ge Musik­schaf­fen­de mit erfah­re­nen Grö­ßen der inter­na­tio­na­len Bran­che zusam­men. Von 16. bis 20. Sep­tem­ber 2026 stan­den im Büh­nen­wirts­haus Jus­ter Musik­pro­duk­ti­on, Song­wri­ting, Video­ga­me-Sound­tracks und Film­kom­po­si­ti­on im Mittelpunkt.

Das Inter­es­se war groß: Mehr als 120 Bewer­bun­gen gin­gen für die dies­jäh­ri­ge Aus­ga­be ein. Eine fach­kun­di­ge Jury wähl­te 30 Teil­neh­mer aus, die ein Voll­sti­pen­di­um inklu­si­ve Work­shop­ge­büh­ren, Unter­kunft und Ver­pfle­gung erhiel­ten. Unter­stützt wird die Initia­ti­ve von der JAM MUSIC LAB Pri­vat­uni­ver­si­tät, dem Ver­an­stal­ter­ver­band Öster­reich und der AKM.

In Work­shops und Vor­trags­ses­si­ons mit Bran­chen­pro­fis wie Mar­tin Brem, SLOMO, Law­rence Shrag­ge und Bern­hard Voss sam­mel­ten die jun­gen Talen­te prak­ti­sche Erfah­run­gen und erhiel­ten Ein­bli­cke in die inter­na­tio­na­le Medi­en­mu­sik­bran­che. Gelei­tet wur­de das Pro­gramm von Oli­ver Schel­len­kamp, Pro­du­zent für Film- und Games-Musik und Lei­ter der Abtei­lung Medi­en­mu­sik an der JAM MUSIC LAB Pri­vat­uni­ver­si­tät, sowie Micha­el Kli­mas, Sän­ger und Pro­du­zent der Söh­ne Mann­heims und Dozent an der Universität.

Talent­för­de­rung mit Per­spek­ti­ve
Wel­che Wir­kung nach­hal­ti­ge För­de­rung ent­fal­ten kann, zeigt die ehe­ma­li­ge Teil­neh­me­rin Tama­ra Flo­res, die aktu­ell für einen Latin Gram­my nomi­niert ist. Ihr Erfolg unter­streicht die Bedeu­tung von Initia­ti­ven, die jun­gen Musik­schaf­fen­den Raum für Ent­wick­lung, Aus­tausch und pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung bieten.

Show­ca­se als Abschluss
Den Höhe­punkt bil­de­te der Show­ca­se am Sams­tag, dem 19. Sep­tem­ber 2026. Prä­sen­tiert wur­den unter ande­rem Ver­to­nun­gen von Vide­os im Rah­men der „LA-Chall­enge“, Live-Per­for­man­ces von Sin­ger-Song­wri­ter und Instru­men­ta­list sowie eige­ne Pro­duk­tio­nen und ein DJ-Set.

Der Abschluss­abend mach­te ein­drucks­voll sicht­bar, was in fünf inten­si­ven Tagen ent­ste­hen kann: neue Musik, krea­ti­ve Impul­se und wert­vol­le Per­spek­ti­ven für Öster­reichs musi­ka­li­schen Nachwuchs.